FANDOM


Harry Buster, ist ein Werbespiel der Black Pencil Entertainment AG aus dem Jahr 2003. Es wurde im Auftrag von Bluewin entwickelt und später auch von T-Online für Deutschland lizensiert.

BeschreibungBearbeiten

Harry Buster ist der Grand Old Man der Finanzwelt. Sein Problem: Die skrupellosen, geldgierigen Neffen, die Tag für Tag die Börsenhallen stürmen. Den habgierigen Verwandten ist nichts heilig, alles wird einfach erst mal mitgenommen. Davon werden auch Brokerinnen und Broker, die in diesen Tagen eh nichts zu lachen haben, nicht verschont. Der Spieler übernimmt die Rolle des Defenders und bewirft die Börsengeier mit Tomaten. Ziel des Reaktionsspiels ist die Abwehr der Angreifer und der Schutz von Börse und Brokern.

SpielprinzipBearbeiten

Harry Buster ist ein Moorhuhn-Klon, der auf einem Börsenparkett anstatt im schottischen Hochmoor spielt. Im Auftrag von Harry Buster soll der Spieler die Börse vor seinen verschwenderischen Neffen bewahren. Sobald die Börsenglocke läutet stürmen viele Pleitegeier die Börsenhalle und greifen nach allem, was nicht niet- und nagelfest ist - Wenn es der Spieler nicht verhindert.

In 90 Sekunden muss der Spieler die Börsenhalle im Auge behalten und versuchen Harrys Nachkommen davon abzuhalten sich die Broker und Brokerinnen sowie zufällig herumliegende Geldsäcke zu schnappen. Anstatt mit einer Flinte kurzen Prozess mit den kleptomanischen Geiern zu machen, steht dem Spieler nur eine Wagenladung Tomaten zur Verfügung. Jeder Tomatenwurf kostet den Spieler 25 Punkte. Nach 20 Würfen muss mit der rechten Maustaste nachgeladen werden. Es gibt vier verschiedene Geierarten, die unterschiedlich viele Treffer zum Abschuss benötigen. Je schwieriger ein Vogel aus der Luft zu holen ist, desto mehr Punkte winken dem Spieler. Trifft man hingegen versehentlich einen Börsianer oder den zufällig herumstehenden Geldsack wird das mit Minuspunkten geahndet. Sollte einer der Geier den Geldsack stehlen beschert einem das sogar noch mehr Minuspunkte. Auch von den Geiern geschnappte Brokerinnen und Broker geben saftige Minuspunkte. Schaffen es die Geier drei Menschen vom Spielfeld zu tragen ist das Spiel sofort beendet.

TriviaBearbeiten

  • Harry Buster ist eines der wenigen Werbespiele, die in mehreren Versionen angeboten wurden, die zum Teil kaufbar waren. Während die kostenlose Version ein Level beinhaltet, konnte man über "onGames", der Spielerubrik von T-Online, eine zehn Level beinhaltende Spezialversion erwerben. Im Vertrieb von Koch Media verkaufte man eine XL-Version auf CD-ROM, die 20 Level für den Spieler bereithielt.
  • Der Charakter Harry Buster wurde von Ingo Mesche erdacht, entworfen und künstlerisch umgesetzt - Design-Parallelen zum Ur-Moorhuhn sind deutlich zu erkennen. Die aufwendig ausgearbeitete Hintergrundgeschichte der Figur stammt aus der Feder des Black Pencil CEO Claude Cueni, einem schweizerischen Schriftsteller.
  • Auch der Soundtrack des Spiels ist sehr aufwendig, denn Harry Buster wartet mit einem eigens für das Spiel komponierten Titellied auf. Die Musik und der Gesang sind vom maltesischen Erfolgsproduzenten Philip Vella. Den Text des Liedes schrieb Joe M. Farrugia. Während das Lied im Hauptmenü spielt werden am unteren Bildschirmrand die Lyrics in Karaoke-Manier eingeblendet.
  • Die Anzeigetafeln im Setting sind interaktiv: So spiegelt ein Graph des Punkteverlauf des Spielers wieder, eine andere Anzeigetafel zeigt die Highscore-Liste an. Ein weiteres Feature war die Online-Highscoreliste in die man sich eintragen konnte. Diese ist aber mittlerweile offline.
Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.